Haltekette an der Anlagestelle der Kollerfähre

Kollerfähre Brühl – Faschingsumzug sorgt für spontane Planänderung

Plan A für den Sonntagsspaziergang

Beim entspannten Sonntagsfrühstück packt uns die Lust nach einem kleinen Ausflug. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns für einen Spaziergang in der näheren Umgebung. Die Ketscher Rheininsel wird als Ziel der Wahl bestimmt. Aktuell hat der Rhein Niedrigwasser, was schöne Fotos im Flussbett verspricht. Außerdem gibt es dort ein Wildtiergehe, welches auch unseren kleinen Spaziergängern Freude bereiten dürfte. Zusammen mit einer befreundeten Familie machen wir uns also am Faschingssonntag auf zu einem sonnigen Sonntagsspaziergang.

Fasching und andere Hindernisse

Ja Fasching. Ein kurzer Gedanke streift die vielen Faschings-, bzw. Karnevalsumzüge, welche in der ganzen Region stattfinden, dann ist er auch wieder verflogen. Auf dem Weg nach Ketsch werden wir dann von dem ein oder anderen Jäcken begleitet. Und es werden mehr, und mehr… Und der Gedanke vom Vormittag „In Ketsch könnte ein Umzug sein“ wird zur bitteren Realität. Die Folge ist eine gesperrte Hauptstraße und kein Durchkommen zur Brücke auf die Rheininsel. Ein weiteres Problem wäre einen Parkplatz zu finden.

Was wenn Plan A nicht funktioniert?

Kurzentschlossen wurde das Ausflugsziel auf Kollerinsel geändert. Diese ist über die Kollerfähre zu erreichen und liegt auf der Rheinland-Pfälzischen Seite vom Rhein. Da die Kollerfähre nur im Saisonbetrieb fährt und grad keine Saison ist, begeben wir uns auf den Weg um die Weiher des Angelsportvereins Brühl.

Einmal um die Angelteiche

Unsere Spazierrunde beginnt an der L630 am Altrhein. Von dort aus geht es zum Rhein und der Anlegestelle Kollerfähre. Von dort aus geht es vorbei an den Anglern am Rhein und kleinen gestapelten Steintürmchen, weiter zu einem kleinen Wasserfall. Der Wasserfall stellt die Verbindung vom Leimbach zum Rhein her und dürfte seine Ursache in dem aktuell niedrigen Rheinpegel haben. Am Leimbach entlang geht es Richtung Brühl über einen schön angelegten Waldweg. Zwischen den Angelteichen laufen wir dann zurück zu unseren Autos. Bis auf ein paar Meter Trampelpfad auf unserer Runde waren alle Wege super mit dem Kinder-, bzw. Bollerwagen, zu befahren. Auf Grund vieler Entdeckungstouren unserer kleinen Spaziergänger haben wir am Ende knapp zwei Stunden für die Runde benötigt. So konnten wir trotz Fasching einen schönen Nachmittag verbringen.

Für alle, die gern mal in unsere Fußstapfen treten wollen, gibt es hier den genauen Streckenverlauf. Unser gelaufene Runde lässt sich auch noch um ein, zwei Ecken verlängern und ein schönes Plätzchen für ein Picknick am Wasser findet sich sicher auch.

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