Goebelbrunnen Halle Saale

Urban-Outdoor mit (Ur-)Oma in Halle (Saale)

Halle an der Saale. Eine deutsche Großstadt mit bewegter Vergangenheit und hoffentlich blühender Zukunft. Eine Stadt zwischen Kultur und Industrie, zwischen Historik und Moderne, Zerfall und Wiederaufbau. Eine Stadt im Kontrast alter Plattenbauten und sanierten Altbauten.

Halle (Saale) – gestern und heute

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Halle ist eine Stadt, welche mich schon als kleines Kind gefesselt hat. In der Zeit nach der Wende hatte ich immer das Gefühl, es wird sich nie etwas am Erscheinungsbild ändern. Während in meiner Heimatstadt Berlin eine Großbaustelle nach der anderen das Gesicht der Stadt verändert hat, begrüßte mich Halle bei jedem Besuch mit dem immer gleichen Bild. Die einen nennen es Stillstand, andere Konstanz. Wieder andere empfinden Halle als dreckig und grau. Eine Stadt voller Kontraste. Und so ist es auch der Kontrast von Alt und Jung, der uns als Familie zu einem kleinen Stadtrundgang durch das Zentrum von Halle führte. Meine Oma, bereits Uroma von drei Urenkeln, zeigt uns ihre Stadt.

Mit der Straßenbahn zum Hallmarkt

Blick über Göbelbrunnen auf Marktkirche

Wir beginnen unsere Fahrt mit der Straßenbahn auf der Silberhöhe. Eine ehemals riesige Plattenbausiedlung im Süden der Stadt. Hier wurden in der Vergangenheit so viele Häuser abgerissen und Grünflächen geschaffen, dass es an manchen Stellen ganz schön nackig aussieht. Über den Hauptbahnhof gelangen wir zum Marktplatz und beginnen unsere City-Tour am Hallmarkt. Der Hallmarkt war einer der mittelalterlichen Siedlungskerne der Stadt Halle und Zentrum der Salzgewinnung. Heute befindet sich hier der Göbelbrunnen mit seinen Figuren. Diese zeigen die traditionsreiche Geschichte der Stadt. Hier gibt es viel zu entdecken für alle Altersklassen. Vom Brunnen erhält man dann noch einen Panoramablick auf die Ostseite der Marktkirche und das ehemalige Umspannwerk.

Nach dem Start ist Kaffeepause

Blick auf den Mühlgraben und die neue Residenz

Unser nächstes Etappenziel ist der Dom zu Halle, keine fünf Gehminuten vom Hallmarkt entfernt. Wir haben etwas länger gebraucht. Meine Damen bevorzugten den Besuch eines Cafés und fanden auch gleich ein schönes mit Biergarten ähnlichem Außenbereich an der Südseite der Neuen Residenz.

Gestärkt mit Kaffee und Keksen ging es weiter zum Dom auf den Domplatz. Auf dem Domplatz erfreuten wir uns an den vom Wind beeinflussten Wasserspielen des Brunnens zum Lebenskreis.

Alles an einem Platz

Lebenskreis Brunnen mit Dom

Durch die Kanzleigasse, vorbei am Händelhaus gehen wir unseren Weg Richtung alte Klinik. Hier zeigt sich ein ganz besonderer Kontrast der Stadt Halle. Hier stehen DDR-Plattenbauten neben Fachwerkhäusern, unsanierte Häuser von denen der Putz abbröckelt neben wunderschön hergerichteten Fassaden. Baustellenabsicherungen, brachliegende Plätze neben wirklich einladenden Cafés und Restaurants. Alles zu sehen bei einer Drehung um die eigene Achse.

Wir schlängeln uns weiter durch die Gassen und kommen schließlich wieder am Marktplatz heraus. Hier erwarten uns dann schließlich die Marktkirche Unser Lieben Frauen mit dem Drachenbrunnen, der Rote Turm, das Händeldenkmal, das Stadthaus Halle und vieles mehr. Und welche Überraschung, auch Wasserspiele sind vorhanden.

Von der Händelstadt zur Brunnenstadt

In südliche Richtung führt der Weg noch zum Alten Markt und dem dortigen Eselsbrunnen. Und spätestens jetzt hieß Halle für uns nicht mehr Händelstadt, sondern Brunnenstadt. Gefühlt hatte jeder noch so kleine Platz einen Brunnen und auch auf unserer Heimfahrt entdeckten wir wieder welche zwischen den Häusern. Wir hatten an diesem Sonntagvormittag übrigens ein schlechtes Timing. Es war zwar schön leer in der Stadt, aber gerade die kirchlichen Einrichtungen waren auf Grund von Gottesdiensten nicht frei zugänglich und die Geschäfte für einen ausgedehnten Einkaufsbummel hatten sowieso zu.

Aufgewacht aus dem Dornröschenschlaf

Mittlerweile hat sich Halle auch verändert. Das frühere Grau ist an vielen Stellen Buntem und Grünem gewichen. Viele Plätze und Gebäude wurden saniert oder abgerissen. Es entsteht viel Neues und viel Altes wird neu hergerichtet. Es scheint als würde die Stadt aus einem Dornröschenschlaf erwachen.

Auch wenn wir an diesem Tag nur eine kleine Runde durch die Innenstadt drehen konnten, hat Halle uns vieles von seiner attraktiven Seite gezeigt. Wer noch weitere Inspirationen für Sehenswürdigkeiten in Halle (Saale) sucht, der wirft einen Blick in den Stadtführer. Auch wir wissen, es gibt noch so viel mehr zu entdecken. Wir kommen also ganz sicher wieder.

Für alle, die sich für #DraussenErlebnisse begeistern und auf unseren Pfaden wandern möchten, gibt es hier den Link zum kleinen Stadtrundgang durch Halle. Regelmäßige Eindrücke und Inspirationen zu unseren Erlebnissen findet ihr auch wie gewohnt auf Facebook oder Instagram.

 

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