Kellerwald-Edersee

VWI-Visit Nature 2020 – Kellerwald-Edersee

Wer glaubt, dass sich Ingenieure nur im Keller verstecken und an ihren Ideen tüfteln, der konnte sich Mitte September eines besseren belehren lassen. Denn auch Ingenieure, genauer Wirtschaftsingenieure, lieben das Abenteuer in der Natur. Eigens hierfür wurde das VWI Visit „Nature“ ins Leben gerufen, bei dem wir gemeinsam mit Mitgliedern des Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) ein Wochenende am Edersee verbracht haben.

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Bereits am Anreisetag konnten wir uns gar nicht satt sehen an dem faszinierenden Blick über den Edersee, bzw. das was davon übrig war. Denn von einem der größten Stauseen Europas, war am Ende nur ein schmaler Flusslauf zu sehen. Der Edersee mit seinen 27 km Länge dient neben der Naherholung im Naturpark Kellerwald-Edersee auch der Regulierung des Pegelstandes in der Weser. Das zufließende Fluss- und Schmelzwasser wird somit über das Jahr angestaut und anschließend Stück für Stück wieder abgelassen. Doch auf Grund anhaltender Trockenheit war der See einen ganzen Monat früher leer, als es normal üblich ist.

Am Samstag hieß es für die 23 VWI’ler dann Wandertag. Vom Freizeitzentrum Albert Schweizer starteten wir unseren Tagesausflug in Richtung „Atlantis“. Das Atlantis vom Edersee ist eine alte gemauerte Bogenbrücke bei Asel. Da die Brücke normalerweise unter Wasser liegt, ist dies natürlich eine Attraktion wenn der Pegelstand sehr niedrig ist.
Dem Natur-Gedanke folgend ging es natürlich nicht auf der asphaltierten Straße entlang. So schlängelten sich alle hinab „in den See“, um entlang des Flusses einem schmalen Pfad zu folgen. Dieser endete jedoch zwischen Felswand und Wasserlauf. Also ging es die letzten Meter dann doch auf die Straße.

Auf dem Rückweg wurde der Trupp Naturwissenschaftler dann richtig wagemutig. So entschlossen wir uns auf der gegenüberliegenden Flussseite zurück zu laufen. Am Ende eines ausgetretenen Weges wartete dann eine Flussquerung. Die ersten mutigen Wanderer machten sich sofort ins Wasser, um den günstigsten Weg zu finden. Oberstes Ziel war es, nicht ins Wasser zu fallen. Der kalte Fluss und der steinige Untergrund boten das perfekte Kneip-Erlebniss und am Ende schafften es auch die Zögerlichen mit trockener Kleidung auf der anderen Seite anzukommen.

Nach einem kurzen Stopp zurück an der Unterkunft ging es zum Nachmittags-Programmpunkt „Alpakatour“. Auf dem Weg dorthin gab es ganz stilecht Mittagessen von Trek’n Eat. Mit der großen Auswahl an nahrhaften Trekking-Mahlzeiten konnten alle hungrigen Mäuler gestopft werden und somit waren die Energiereserven wieder aufgefüllt. Um das Essen an Ort und Stelle zuzubereiten, konnten wir auf unser Equipment an verschiedenen Kochern und Töpfen zurück greifen. Immer wieder beeindruckend ist dabei die einfache Physik beim Wasserkochen. So staunten einige WIngs nicht schlecht, als unser kleiner Optimus Crux, bzw. Optimus Vega in Kombination mit einem kleinen Topf mit Heatexchange die halbe Mannschaft versorgte, wohingegen ein einfacher Campingas Kocher ohne Windschutz und sonstige Unterstützung das Wasser im Topf gerade lauwarm bekommen hatte.

Bei den Alpakas angekommen wartete auch schon die nächste Herausforderung. Waren geografische, als auch technische Probleme leicht zu meistern, war der Faktor Tier nicht so einfach in der Spur und vor allem in Bewegung zu halten. So war es am Ende unser Guide Thomas von Kellerwald-Alpaks, der immer wieder geduldig eines der gut 20 Tiere zum Weiterlaufen motivieren musste. An dieser Stelle ein großes Dankeschön von uns für die tolle und sehr freundliche Betreuung während der Tour.

Mit einem Kaltgetränk bewaffnet, machten sich alle Visit-Teilnehmer auf den Rückweg. An der Unterkunft angekommen wurde auch gleich die Datenerfassung ausgewertet und festgestellt, dass die genutzten Schrittzähler teilweise sehr unterschiedliche Ergebnisse lieferten. Mit durchschnittlich über 20.000 Schritten an diesem Tag war es Zeit für den letzten offiziellen Programmpunkt. Es gab warme Kost vom Grill. Auch hier zeigte sich wieder, dass unser kompaktes Outdoor-Equipment die bessere Performence zeigte. Neben einem gemauerten Grill kam hier unser Cobb Premier Gasgrill zum Einsatz. Am Ende war es die unglaubliche Power des Gasgrill, welche es ermöglichte allen ein umfangreiches Grill-Menü zu zaubern. Neben dem klassischen Grill kam so auch der Wok für die Zubereitung einer Gemüsepfanne als Beilage zum Einsatz.

Bevor sich am nächsten Tag alle verabschiedeten, gab es zu später Stunde noch das obligatorische Nachtbaden einzelner Teilnehmer. Mit diesen Erinnerungen danken wir allen Teilnehmern für das tolle und gelungene Wochenende. Wir freuen uns schon auf das nächste VWI-Visit, sowie neue DraußenErlebnisse mit dem VWI. Unter dem Motto „VWI goes Outdoor“ veranstalten wir regelmäßig Outdoor-Events mit der VWI Regionalgruppe Rhein-Neckar. In den vergangenen Jahren ging es zum Beispiel bei einer Kanutour auf dem Necker bei Neckargemünd und eine Wanderung am Tor zum Schwarzwald bei Pforzheim. Möchtest du auch gerne 360°-Outdoor mit uns erleben, dann sprich uns einfach an. Wir freuen uns auf deine Nachricht.

 

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